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Out

Rezension von Rian
Regisseur
Dennis Alink
Jahr
2024
Genre
Coming of Age
Schauspieler
Bas Keizer,
Jefferson Yaw Frempong-Manson
Land
Niederlande
Verleih
Cinemien

Tom und Ajani verbindet nicht nur die Faszination für Filme und der Wunsch, gemeinsam auf die Filmhochschule zu gehen – die beiden sind auch ein Paar. Doch weder ihr Filmschaffen noch ihre Liebe können sie in ihrer ländlichen Heimat so richtig ausleben. Ajani outet sich zu Beginn bei seiner Familie als schwul, doch Tom will seine Bisexualität geheim halten.

Mit dem Start an der Filmhochschule in Amsterdam versprechen sich die beiden eine Verbesserung ihrer Situation. Und während sie auf dem Land keine Gelegenheit zu einem queeren Leben hatten, sind die Möglichkeiten in der Großstadt verlockend und vielseitig – endlich müssen sie ihre Liebe nicht mehr verstecken.  Doch die Integration in die neue Freundesgruppe gelingt nur Ajani problemlos, Tom scheint nicht so richtig hineinzupassen und bleibt immer ein wenig außen vor.

Diese Spannung überträgt sich auch auf ihre Beziehung. Ajani priorisiert die Clique immer mehr über Tom und auch der Filmschule. Sein Leben scheint nur noch Party, Drogen und Sex zu sein.

Ihre Leben und damit auch ihre Beziehung gehen immer weiter auseinander. Doch nicht nur das belastet Tom: Auch aus der Filmschule wird er rausgeworfen und muß nicht nur damit klarkommen, dass sich ihm sein Partner immer mehr verfremdet, sondern verliert auch den heiß ersehnten Schulplatz.

Der Film endet ähnlich, wie er anfing. Wieder sehen wir Tom am Tisch bei Ajanis Familie. Und wieder dreht sich alles um Ajani, der heute seiner Familie seinen Freund vorstellt. Es ist nicht Tom, der nicht nur symbolisch zur Seite rücken und dem neuen Freund Platz machen muss.

Der Film zeigt den inneren Konflikt zweier junger Menschen, die in einer neuen Umgebung mit ihrer Identität und Zugehörigkeit ringen. Tom und Ajani stehen vor der Frage, ob sie gemeinsam einen Weg finden oder sich in der Fremde verlieren. Er erzählt von Selbstakzeptanz und dem mutigen Versuch, den eigenen Platz in der Welt zu finden.

Der Film ist komplett in schwarz-weiß und die ästhetischen Bilder unterstreichen auch optisch die Geschichte zweier Filmstudenten. Die Geschichte und Handlung ist stimmig und interessant.

Humor
Emotion
Anspruch
Erotik

    Bewertung

    Handlung
    3.5 von 5.0
    Visuell
    5.0 von 5.0
    Schauspiel
    4.5 von 5.0
    Dialoge
    3.5 von 5.0
    Gesamt
    4.0 von 5.0
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